Die Electronic Body Music enstand in den frühen 80er Jahren und zeichnet sich durch repitetive Sequenzerläufe, tanzbar-wuchtige Rhythmen sowie klare, parolenhafte Shouts aus.
Vereinzelt ist auch der dosierte Einsatz von Distortioneffekten zu finden, jedoch werden die Vocals nie völlig entstellt.
Der Gesang ist druckvoll bis gepresst, die Melodien reichen von einfach bis hochgradig differenziert.
Tendenziell ist der Sound roh und minimal gehalten.
Durch den Erfolg von Bands wie Front 242 oder Nitzer Ebb - beide Gruppen traten 1989 im Vorpramm von Depeche Mode auf - entstand Ende der 80er Jahre eine jugendkulturelle EBM Szene.
Erste Charterfolge [Front 242 - Tragedy >For You<] folgten.
Durch das Aufkommen von Techno und Crossover verkleinerte sich die Szene in den 90er Jahren immens.
Mitte der 90er Jahre bis Anfang 2000 galt die Richtung EBM als kaum noch existent.
Seit einigen Jahren gibt es durch die Bands der dritten Generation ein erfolgreiches Comeback:
Gelangweilt vom Futurepop und technoidem Hellectro gründeten sich viele neue Formationen, die vor allem durch den klaren Nitzer Ebb Sound beeinflusst sind.
Namenhafte Vertreter sind u.a. Spetsnaz, Container 90, Ionic Vison, Jäger 90, Turnbull A.C´s & Proceed.
All diese Formationen stellen die Authentizität der Musik über elektronische Trends. |